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	<title>Spitzel.net - Orwell l&#228;sst gr&#252;&#223;en...</title>
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	<description>Onlinedurchsuchung, Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung - die Stasi wäre stolz auf euch...</description>
	<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 23:21:38 +0000</pubDate>
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		<title>RELAKKS und SecureIX - Honeypots der Musikindustrie?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 08:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es soll ja Filesharer geben die sich bei ihrem Tagesgeschäft hinter IP-Nummern diverser VPN-Dienste wie bspw.: RELAKKS.com, oder SecureIX.com verstecken.
Diese Dienste ermöglichen eine verschlüsselte Verbindung via VPN-Tunnel zwischen dem heimischen Computer und dem Server des VPN-Dienstes. Der User schickt dabei die Anfrage für die gewünschte Website, oder die zu downloadende Datei verschlüsselt an den Server [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll ja Filesharer geben die sich bei ihrem Tagesgeschäft hinter IP-Nummern diverser VPN-Dienste wie bspw.: RELAKKS.com, oder SecureIX.com verstecken.</p>
<p>Diese Dienste ermöglichen eine verschlüsselte Verbindung via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network" title="Wikipedia zu VPN-Technologie" target="_blank">VPN-Tunnel</a> zwischen dem heimischen Computer und dem Server des VPN-Dienstes. Der User schickt dabei die Anfrage für die gewünschte Website, oder die zu downloadende Datei verschlüsselt an den Server des Anbieters. Dieser Server holt alle gewünschten Daten ab und sendet diese ebenfalls verschlüsselt an den PC des Users zurück. Der Datenverkehr zwischen dem Heim-PC und dem Server kann dabei auch vom Provider des Filesharers nicht eingesehen und damit auch nicht gefiltert werden. Auch die ab dem 1.Januar 2008 geplante deutsche <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de" title="Link zum Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung</a> könnte auf diese Art ausgehebelt werden.<span id="more-30"></span></p>
<p>Im Internet sichtbar ist der User dabei immer nur mit der IP-Nummer des Diensteanbieters. Die vom Provider zugeteilte reale IP-Nummer bleibt unsichtbar. Im Fall von RELAKKS würde man im Internet als schwedischer Nutzer und im Fall von SecureIX als US-Nutzer identifiziert werden. Ein vermeintlicher Schutz gegen Abmahnanwälte der Musikindustrie, die sich auf des Sammeln deutscher IP-Nummern spezialisiert haben.</p>
<p>Sowohl RELAKKS als auch SercurIX werben mit ihrer Verschwiegenheit. Beide Dienste behaupten keine Logfile über den Datenverkehr anzulegen und auch sonst keine Informationen über ihre User zu sammeln.</p>
<p>SecureIX ist ein amerikanischer Anbieter. Das macht die beworbene Verschwiegenheit in meinen Augen von vornherein zu einem Witz. Man macht es sich dabei mit der Einschränkung der Anonymität dann auch besonders einfach:</p>
<blockquote><p>&#8220;You agree to only engage in lawful activities. Our service provides security, not immunity from local, state or federal laws.[...]&#8220;<br />
&#8220;[...]With the exception of what may be required by US law we will not disclose your personal information to anyone.&#8221;</p></blockquote>
<p>Filesharing zählt gerade in den USA in den seltensten Fällen zu &#8220;legalen Aktivitäten&#8221;! Auch der Datenschutz (zumal noch der von Ausländern) wird in den Gesetzen der USA nicht gerade als &#8220;dringend schutzbedürftig&#8221; betrachtet. Man kann also getrost davon ausgehen dass der Datenverkehr überwacht wird.</p>
<p>Bei RELAKKS ist die Sache ähnlich.</p>
<p>Als schwedischer Anbieter unterliegt RELAKKS der schwedischen Gesetzgebung. In der Vergangenheit hatte der Schutz der Privatsphäre in diesem Land einen hohen Stellenwert. Allerdings ist Schweden Mitglied der Europäischen Union und kann sich europäischen Vorgaben wie Vorratsdatenspeicherung, oder <a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/eu-will-internet-zensieren/" title="Spitzel.net zur geplanten Internetüberwachung" target="_blank">Überwachung des Datenverkehrs</a> nicht entziehen. Spätestens seit der durch die USA befohlenen spektakulären <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pirate_Bay" title="Wikipedia zu Pirate Bay" target="_blank">Kaperung des Bitorrent-Trackers Pirate-Bay Pirate Bay</a> durch die schwedischen Behörden ist klar wohin auch in Schweden die Reise geht.</p>
<p>Was beide Anbieter in meinen Augen verdächtig macht ist die Tatsache, dass man über Testaccounts kostenlosen Zugang erhält. Dabei findet bei der Einrichtung des Accounts noch nicht einmal eine Email-Verifizierung statt. Ist der erste Test-Account abgelaufen (3-5 Tage) kann man problemlos einen Neuen einrichten und erhält so erneut kostenlosen Zugang zum Dienst. Diese Umstand muss den Betreibern bekannt sein.</p>
<p>Wer bezahlt den anfallenden Traffic? Die Kosten sind mit Sicherheit nicht unerheblich.</p>
<p>Der Umstand dass bei der Einrichtung eines Testaccounts weder eine gültige Email-Adresse, noch Kontodaten angegeben werden müssen erhöht den Anschein der Anonymität.</p>
<p>Doch Vorsicht, beide Anbieter kennen die reale IP-Nummer!</p>
<p>Über diese IP-Nummer ist jeder identifizierbar. Kontodaten oder eine Email-Adresse werden dafür nicht benötigt.</p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<blockquote><p> <strong>Mit Speck fängt man Mäuse!</strong></p></blockquote>
<p>Was wäre denn, wenn die Musikindustrie derartige Dienste zum Sammeln von IP-Nummern betreibt? Die Mittel stünden zur Verfügung, und clever wäre es auch.</p>
<p>Nur eine Überlegung von mir, beweisen kann ich natürlich nichts!No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/allgemein/relakks-und-secureix-honeypots-der-musikindustrie/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verfassungsbeschwerde – letzte Chance gegen Schn&#252;ffelstaat</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/ueberwachung/verfassungsbeschwerde-letzte-chance-gegen-schnueffelstaat/</link>
		<comments>http://www.spitzel.net/Spitzel/ueberwachung/verfassungsbeschwerde-letzte-chance-gegen-schnueffelstaat/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 09:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 30. November 2007 hat nun auch der Bundesrat das „Gesetz zu Neureglung der Telekommunikationsüberwachung&#8230;“ (PDF) gebilligt. Unterzeichnet Bundespräsident Köhler dieses Gesetzt, wird es künftig möglich sein Ihre gesamten Telekommunikationsdaten (Telefon, Handy, SMS, E-Mail, Internet) der letzten 6 Monate ohne Verdacht zu durchsuchen.
Es sollten sogar Privatpersonen (bspw. Inhaber von Urheberrechten) Zugriff aus diese Daten erhalten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. November 2007 hat nun auch der Bundesrat das „Gesetz zu Neureglung der Telekommunikationsüberwachung&#8230;“ (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/brd/2007/0798-07.pdf" traget="_blank" titel="Gesetzestext als PDF">PDF</a>) gebilligt. Unterzeichnet Bundespräsident Köhler dieses Gesetzt, wird es künftig möglich sein Ihre gesamten Telekommunikationsdaten (Telefon, Handy, SMS, E-Mail, Internet) der letzten 6 Monate ohne Verdacht zu durchsuchen.</p>
<p>Es sollten sogar Privatpersonen (bspw. Inhaber von Urheberrechten) Zugriff aus diese Daten erhalten. Dieser Punkt hat bei der Billigung des Gesetzes keine Mehrheit bekommen. Diesmal nicht!</p>
<p>Ich glaube man wollte den Aufschrei in der Bevölkerung erstmal möglichst klein halten. Spätestens nach der nächsten Wahl wird man diesen Zusatz sicher ergänzen.</p>
<p>Bei Einführung der Kontenabfrage und der Mauterhebung wurde auch „hoch und heilig“ von einer rein zweckgebundenen Nutzung der Daten gesprochen. Heute redet niemand mehr davon. Jeder Sachbearbeiter hat problemlos Zugriff auf Ihre Kontodaten, sowie die Fotos und Daten Ihrer letzten Autobahnfahrten.</p>
<p>Sicher, die Bundesregierung setzt mit diesem Gesetzt eine Vorgabe aus Brüssel um. Die handelnden Politiker werden auch nicht müde sich mit Hilfe dieses Umstandes aus ihrer eigenen Verantwortung zu stehlen. Allerdings ist die deutsche Bundesregierung zuallererst dem deutschen Volk und dessen Verfassung verpflichtet.</p>
<p><span id="more-28"></span></p>
<p>Dieses Gesetzt verstößt eindeutig gegen unsere Verfassung und auch gegen ein Urteil des Bundesverfassungssungsgerichts vom 15.DEZ.1983, bei dem es um einen ähnlichen Fall ging. Im sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksz%C3%A4hlungsurteil" traget="_blank" titel="Wikipedia">Volkszählungsurteil</a> heisst es u.a.:</p>
<p><code>„[...]Freie Entfaltung der Persönlichkeit setzt unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung den Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten voraus. Dieser Schutz ist daher von dem Grundrecht des Art 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art 1 Abs. 1 GG umfaßt. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. “</code></p>
<p>Die Bundesregierung hätte also vor dem Europäischen Gerichtshof gegen diese Vorgabe klagen , oder die Einführung der Vorgabe stoppen und eine Klage der EU gegen Deutschland abwarten müssen. Derartigen Einsatz für die Interessen des eigenen Volkes muss man von einer Regierung erwarten können. Anscheinend befasst sich die Regierung lieber mit Koalitionskämpfen, oder Diätenerhöhungen.</p>
<p align="center"><strong>Es ist also an der Zeit selbst etwas für den Erhalt unserer Verfassung zu tun!</strong></p>
<p>Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (<a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" traget="_blank" titel="Homepage des AK Vorrat">AK Vorrat</a>), ein politisch unabhängigerund überparteilischer Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern sowie Internet-Nutzern aus dem gesamten Bundesgebiet, bereitet eine <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/" traget="_blank" titel="zur Verfassungsbeschwerde">Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung</a> vor. Sollte Bundespräsident Köhler des umstrittene Gesetzt unterzeichnen wird diese Verfassungsbeschwerde die letzte Möglichkeit sein, den Gesetztgeber in die Schranken unserer Verfassung zu verweisen.</p>
<p>Bisher beteiligen sich über 13000 Bürger an dieser Verfassungsbeschwerde. Der Vorstand der Deutschen Journalisten-Union in der Gewerkschaft ver.di hat sich ebenfalls der Verfassungsbeschwerde angeschlossen. Die Journalisten-Gewerkschaft rief ihre 25.000 Mitglieder auf, die Verfassungsbeschwerde ebenfalls zu unterzeichnen. Selbst Teile der SPD haben sich angeschlossen(<a href="http://www.jenatv.de/index.php?main=nachrichten&amp;lf=detail&amp;id=1196435612" traget="_blank" titel="Meldung auf jenatv.de">jenatv.de</a>).</p>
<p align="center"><strong>Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist ein Gut dass es zu schützen gilt.</strong></p>
<p>Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/" traget="_blank" titel="zur Verfassungsbeschwerde">Verfassungsbeschwerde</a> anzuschließen!</p>
<p>Registrierungen und Vollmachten werden nur noch bis zum 24.12.2007 (Poststempel) angenommen.</p>
<p align="center"><strong>Engagieren Sie sich <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/">jetzt</a>!</strong></p>
<p>No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/ueberwachung/verfassungsbeschwerde-letzte-chance-gegen-schnueffelstaat/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Shame on you, Google!</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/shame-on-you-google/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 06:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[glaeserner Buerger]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat es jetzt doch getan.
Google hat die IP eines Nutzers des Google-Blogdienstes Blogger.com an ein israelisches Gericht übergeben. Dabei wird dem Blogger nicht etwa Terrorismus oder Betrug vorgeworfen. Nein er scheint sich der vermeintlichen „Verleumdung dreier israelischer Lokalpolitiker“ schuldig gemacht zu haben.
Wow Google, die Hemmschwelle war ja wirklich hoch.
Nichts mehr mit Meinungsfreiheit, oder dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat es jetzt doch getan.<br />
Google hat die IP eines Nutzers des Google-Blogdienstes Blogger.com an ein israelisches Gericht übergeben. Dabei wird dem Blogger nicht etwa Terrorismus oder Betrug vorgeworfen. Nein er scheint sich der vermeintlichen „Verleumdung dreier israelischer Lokalpolitiker“ schuldig gemacht zu haben.</p>
<p>Wow Google, die Hemmschwelle war ja wirklich hoch.<br />
Nichts mehr mit Meinungsfreiheit, oder dem Schutz der Kundendaten.</p>
<p>Interessant ist auch, dass die Verleumdung von israelischen Lokalpolitikern scheinbar als Verbrechen gewertet wird. Selbst in den USA muss man schon einen Raubüberfall begehen um als Verbrecher gejagt zu werden.</p>
<p>Was ich noch nicht verstanden habe ist, warum ein amerikanisches Unternehmen einen Blogger an Israel ausliefert, der auf einem in Amerika gehosteten Blog Mist gebaut haben soll. Als Nutzer von Blogger.com sollte man künftig aufpassen was man bspw. über Russland, oder über China schreibt. Sonst steht man in den Ländern schneller vor Gericht als man denkt.</p>
<p>Es soll Leute geben, die Blogger.com nur zum spammen benutzen. Mir scheint dass man den Dienst auch für nichts anderes benutzen kann. Mit den restlichen „kostenfreien“ Diensten der Firma wird es nicht anders sein.</p>
<p>Es sei denn Privatsphäre ist für Euch kein Thema.</p>
<p>No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/shame-on-you-google/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Landgericht Kiel erteilt Kirchberg Logistik eine Abfuhr</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/landgericht-kiel-erteilt-kirchberg-logistik-eine-abfuhr/</link>
		<comments>http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/landgericht-kiel-erteilt-kirchberg-logistik-eine-abfuhr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 07:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[glaeserner Buerger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/landgericht-kiel-erteilt-kirchberg-logistik-eine-abfuhr/</guid>
		<description><![CDATA[Weitere Schlappe für Kirchberg Logistik im Pornokrieg. Landgerich Kiel hat den Antrag auf einstweilige Verfügung gegen Kielnet abgewiesen. Kielnet sollte seinen Kunden Kirchberg-Konkurrenz sperren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint in Deutschland doch noch Hoffnung f&uuml;r ein &#34;unzensiertes&#34; Internet zu geben. Das Landgericht Kiel hat den Antrag des deutschen Pornoanbieters Kirchberg Logistik auf eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen den Provider Kielnet abgewiesen.<br />
Kirchberg Logistik wollte Kielnet zur Sperrung unliebsamer ausl&auml;ndischer Porno-Konkurrenz verpflichten lassen.</p>
<p>Das Landgericht Kiel erkl&auml;rte in der Begr&uuml;ndung seiner Abweisung, dass Kielnet als Provider nicht f&uuml;r die von ihnen &uuml;bertragenen Inhalte verantwortlich gemacht werden k&ouml;nnen. Verst&ouml;&szlig;e gegen regionale Gesetze, wie etwa der Jugendschutz in Deutschland, k&ouml;nnen Kielnet als reinen Zugangsanbieter nicht angelastet werden. Daher k&ouml;nnte Kielnet auch nicht zur Sperrung diverser IP-Adressen verpflichtet werden.</p>
<p>Eine andere Interpretierung der geltenden Gesetze l&auml;sst selbst der gesunde Menschenverstand nicht zu. Andernfalls m&uuml;ssten auch die PayTV-Anbieter ihre Erotik-Kan&auml;le einstellen. Wer will denn sicherstellen, dass da wirklich nur &#34;Erwachsene&#34; vor dem Bildschirm sitzen?</p>
<p>Das Landgericht Frankfurt sah dies in einem &auml;hnlichen Fall anders. Kirchberg Logistik konnte sich in Frankfurt gegen den Provider Arcor durchsetzen. Arcor sperrte daraufhin f&uuml;r seine Kunden den Zugang zu einem ausl&auml;ndischen Pornoportal. Arcor hat mittlerweile Widerspruch gegen dieses Urteil eingelegt, und das ist auch gut so!</p>
<p>Es kann also mit einer <a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/widerspruch-gegen-internetzensur/" target="_blank">Fortsetzung des Pornokrieges</a> gerechnet werden.</p>
<p>Es berichteten ausserdem: <a href="http://www.golem.de/0711/56153.html" target="_blank" rel="nofollow">Golem</a>, <a href="http://kugelfisch.wordpress.com/2007/11/23/lg-kiel-entscheidet-gegen-netzzensur-und-den-missbrauch-des-jugendschutzes/" target="_blank" rel="nofollow">Kugelfisch</a>, <a href="http://www.provider-stoerung.de/blog/archives/218" target="_blank" rel="nofollow">Provider-Stoerung</a>, <a href="http://www.doktor-dsl.de/?p=278" target="_blank" rel="nofollow">Doktor-DSL</a> sowie <a href="http://newsjoy.wordpress.com/2007/11/23/provider-muss-keine-pornoseiten-sperren/" target="_blank" rel="nofollow">Newsjoy</a>No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/landgericht-kiel-erteilt-kirchberg-logistik-eine-abfuhr/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Widerspruch gegen Internetzensur</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/widerspruch-gegen-internetzensur/</link>
		<comments>http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/widerspruch-gegen-internetzensur/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 23:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/widerspruch-gegen-internetzensur/</guid>
		<description><![CDATA[Arcor legt Widerspruch gegen die vom Landgericht Frankfurt verfügte Sperrung von Webinhalten ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Runde im <a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/internet-zensur-in-deutschland-jetzt-offiziell/" target="_blank">Pornokrieg</a>.</p>
<p>Arcor hat vor einigen Tagen wie angek&uuml;ndigt Widerspruch gegen die vom Landgericht Frankfurt verf&uuml;gte <a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/kirchberg-logistik-laesst-internet-zensieren/" target="_blank">Sperrung von ausl&auml;ndischen Pornoportalen</a> eingelegt.</p>
<p>Eigentlich wollte Arcor erst den Ausgang zweier &auml;hnlicher Verfahren in D&uuml;sseldorf und Kiel abwarten. Anscheinend hat sich das Unternehmen jetzt doch zum schnelleren Handeln entschlossen.</p>
<p>Begr&uuml;ndet wurde der Widerspruch mit einer Ungleichbehandlung der Provider. W&auml;hrend Arcor zur Sperrung verpflichtet wurde, sind die besagten Inhalte &uuml;ber andere deutsche Provider weiterhin ungehindert erreichbar.</p>
<p>Nun ja, der Kampf gegen Internetzensur w&auml;re als Begr&uuml;ndung sicher spektakul&auml;rer gewesen. Die von Arcor verwendete Begr&uuml;ndung wird aber eher Geh&ouml;r bei deutschen Richtern finden.</p>
<p>Egal, Hauptsache Arcor hat Erfolg!</p>
<p>Es berichteten ausserdem:<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/99404" target="_blank"> Heise.de</a> und <a href="http://newsjoy.wordpress.com/2007/11/22/youporn-sperre-arcor-legt-widerspruch-ein/" target="_blank" rel="nofollow">Newsjoy</a><br />
No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/widerspruch-gegen-internetzensur/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kirchberg Logistik laesst Internet zensieren</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/kirchberg-logistik-laesst-internet-zensieren/</link>
		<comments>http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/kirchberg-logistik-laesst-internet-zensieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 04:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/kirchberg-logistik-laesst-internet-zensieren/</guid>
		<description><![CDATA[Der Pornoanbieter Kirchberg Logistik hat Arcor nun gerichtlich per einstweiliger Verfügung dazu gezwungen, seinen Kunden den Zugang zu unliebsamer Pornokunkurrenz zu verwehren. Speziell geht es im Moment nur um die Website youporn. Die Betreiber dieser Website haben ihren Sitz ausserhalb Deutschlands und müssen sich daher auch nicht an die &#8220;berühmt-berüchtigten&#8221; deutschen Gesetze halten. Diesen Umstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pornoanbieter Kirchberg Logistik hat Arcor nun gerichtlich per <a href="http://www.golem.de/0710/55540.html">einstweiliger Verfügung</a> dazu gezwungen, seinen Kunden den Zugang zu unliebsamer Pornokunkurrenz zu verwehren. Speziell geht es im Moment nur um die Website youporn. Die Betreiber dieser Website haben ihren Sitz ausserhalb Deutschlands und müssen sich daher auch nicht an die &#8220;berühmt-berüchtigten&#8221; deutschen Gesetze halten. Diesen Umstand nimmt Kirchberg Logistik als Vorwand um sich die Konkurrenz vom Hals zu schaffen.<span id="more-17"></span></p>
<p>Das Landgericht Frankfurt macht sich mit der einstweiligen Verfügung gegen Arcor zum Handlanger im Pornokrieg und läutet damit den Beginn der Internetzensur in Deutschland ein.</p>
<p>Das Problem ist nicht die Sperrung einer Pornosite. Dieses Angebot ist sicher entbehrlich. Vielmehr geht es um die Möglichkeit deutscher Firmen, per Gerichtsbeschluß die Zensur des Internet durchzusetzen. Der größte Teil der weltweit verfügbaren Websites entsprechen nicht den deutschen Gesetzen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis weitere deutsche Websitebetreiber sich auf diese Art die ausländische Konkurrenz vom Hals schaffen lassen.</p>
<p>Mein Aufruf an Arcor lautet: Sperrt Kirchberg &amp; Co. gleich mit, damit dieses Beispiel keine Schule macht!</p>
<p>Künftig wir es in Deutschland kaum mehr möglich sein einen ungehinderten und ungefilterten Zugang zum Internet der &#8220;freien Welt&#8221; zu erhalten. Es sei denn man nutzt Dienste wie bspw. den der Firma RELAKKS aus Schweden (siehe Hinweis am Ende dieses Textes), mit deren Hilfe man 1. halbwegs anonym surfen kann und 2. sämtliche Portsperren und Filter der Provider oder deutsche Behörden umgangen werden können.</p>
<p>Natürlich soll dieser Dienst nicht zu kriminellen Handlungen animieren. Aber er sichert wirksam den ungehinderten Zugang zu Informationen und schützt gleichzeitig die Privatsphäre der Benutzer.</p>
<p>Update 25.10.07<br />
Arcor hat die einstweilige Verfügung jetzt mittels DNS-Sperre umgesetzt. Diese Variante darf sicher als Alibilösung gewertet werden, denn über die IP-Nummer, oder die Nutzung eines anderen DNS-Servers ist die Website auch für Arcor-Kunden noch erreichbar.</p>
<p>Angeblich prüft Arcor noch die Möglichkeiten gegen die einstweilige Verfügung des Landgericht`s Frankfurt vorzugehen. Laut einem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/97889">Bericht von Heise.de</a> wartet Arcor aber noch die Ergebnisse der Verhandlungen über zwei weitere einstweilige Verfügungen gegen Provider aus Kiel und Düsseldorf ab. </p>
<p>Hinweis: Den Diensten der Firma RELAKKS stehe ich mittlerweile etwas kritischer gegenüber, daher habe ich auch den Link zu deren Websites entfernt. In diesem Zusammenhang möchte ich auf <a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/allgemein/relakks-und-secureix-honeypots-der-musikindustrie/">einen anderen Post zu diesem Thema</a> verweisen.No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/kirchberg-logistik-laesst-internet-zensieren/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SPD kippt um – jeder B&#252;rger muss Fingerabdr&#252;cke abliefern</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/spd-kippt-um-jeder-buerger-muss-fingerabdruecke-abliefern/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 06:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[glaeserner Buerger]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es soweit. Wie Golem berichtete gibt die SPD ihren Widerstand gegen die biometrischen Personalausweise auf. Ihr neuer Ausweis wird künftig einen Funkchip ( RFID ) enthalten, auf dem Ihr Passbild  sowie 2 Fingerabdrücke von Ihnen gespeichert sind. Neuere Reisepässe nutzen diese Technik schon, auch wenn dort bisher noch keine Fingerabdrücke gespeichert sind.
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nun ist es soweit. Wie <a href="http://www.golem.de/0710/55267.html">Golem berichtete</a> gibt die SPD ihren Widerstand gegen die biometrischen Personalausweise auf. Ihr neuer Ausweis wird künftig einen Funkchip ( <a href="http://www.rfid-journal.de/" target="_blank" title="mehr Informationen zu RFID-Chips">RFID</a> ) enthalten, auf dem Ihr Passbild <span> </span>sowie 2 Fingerabdrücke von Ihnen gespeichert sind. Neuere Reisepässe nutzen diese Technik schon, auch wenn dort bisher noch keine Fingerabdrücke gespeichert sind.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Damit diese Daten von Ihrem Ausweis gelesen werden können müssen Sie nichts weiter tun als sich auf ein paar Meter einer (verdeckten) Lesestation zu nähern, das war´s schon. Hat doch gar nicht wehgetan.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Angeblich sind die Daten vor unbefugtem Zugriff sicher. Das Gegenteil ist längst bewiesen. <span id="more-15"></span>Es ist ein Kinderspiel die Chips auszulesen. Selbst Herr Jörg Ziercke, immerhin Chef des Bundeskriminalamts, packt seinen Reisepass zum Schutz vor unberechtigtem Auslesen vorsichtshalber in Alufolie ein ( <a href="http://ftd.de/politik/deutschland/:E%20Ausweis%20Verfallsdatum/257187.html?p=6#a1" target="_blank" title="Link zu FTD">Financial Times berichtete</a> ). Wenn das kein fachmännisches Urteil ist.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Wer einmal Ihrer Fingerabdrücke hat kann diese mit wenigen Mitteln für eigene Zwecke missbrauchen. Notebooks mit Fingerprint-Scanner werden heute schon mit kopierten Fingerabdrücken geknackt. Dazu braucht es kein Geheimdienst-Know-How, das schafft ein guter Hacker allein.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Die <span> </span>Bundesregierung interessiert sich offensichtlich wenig für solche „Kleinigkeiten“. Eine Datei mit Fingerabdrücken aller über 16 jährigen Bundesbürger scheint zu verlockend zu sein. Ach ich vergaß, die Fingerabdrücke sollen ja nicht gespeichert, sondern nach der Verarbeitung sofort gelöscht werden <img src='http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Die Mautdaten werden ja auch nicht gespeichert, trotzdem kann man für Fahndungen jederzeit darauf zugreifen. Aufbewahren ohne zu speichern halt, noch Fragen?</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Bisher musste man in Deutschland nur als Straftäter, oder als Verdächtiger einer Straftat Fingerabdrücke abliefern. Künftig gehört das zur Bürgerpflicht. In die Geschichte wird Deutschland damit auf jeden Fall eingehen, denn mir ist kein anderes Land bekannt dass sich getraut hätte alle seine Bürger erkennungsdienstlich zu behandeln.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Selbstverständlich wird es wieder eine Menge Leute geben die der Meinung sind sie hätten ja nichts zu verbergen. Was soll man als ordentlicher Bürger schon gegen die Speicherung seiner Fingerabdrücke haben? Eigentlich nichts! Sie sollten es sich nur künftig nicht mit den falschen Leuten verscherzen. Diese könnten nämlich Ihre Fingerabdrücke nehmen und in geklauten Autos hinterlassen. Es wird spannend wie Sie da wieder raus kommen.</p>
<p>No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/spd-kippt-um-jeder-buerger-muss-fingerabdruecke-abliefern/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Big Brother EU</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 06:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern tagten die 27 Innenminister der EU zum Thema &#8220;Einschränken der Bürgerrechte&#8221; &#8220;Kampf gegen Terroristen&#8221;. Nach der 4 stündigen Beratung fragte ein Journalist einer angesehenen spanischen Zeitung: &#8220;Ist das nun die Geburtsstunde von Big Brother EU?&#8220;. &#8220;Nein&#8221;, antwortete der EU-Ratsvorsitzende Rui Pereira. Niemand in der Ministerrunde wolle auf die Grundrechte der Bürger verzichten.
 
Finde nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Gestern tagten die 27 Innenminister der EU zum Thema <del datetime="2007-10-02T05:07:26+00:00">&#8220;Einschränken der Bürgerrechte&#8221;</del> &#8220;Kampf gegen Terroristen&#8221;. Nach der 4 stündigen Beratung fragte ein Journalist einer angesehenen spanischen Zeitung: &#8220;<strong>Ist das nun die Geburtsstunde von Big Brother EU?</strong>&#8220;. &#8220;Nein&#8221;, antwortete der EU-Ratsvorsitzende Rui Pereira. Niemand in der Ministerrunde wolle auf die Grundrechte der Bürger verzichten.<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Finde nur ich dass das wie: &#8220;Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten&#8221; (Zitat von Walter Ulbricht vom 15.Juni 1961 / 2 Monate vor dem Beginn des Mauerbaus) klingt?<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Dabei ist der Verzicht auf Grundrechte der Bürger in vollem Gange. So will EU-Innenkommissar Franco Frattini Anfang November<span id="more-13"></span> ein umfassendes Paket zur Terrorbekämpfung vorlegen. Geplant ist dabei auch die schärfere Überwachung und <a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/eu-will-internet-zensieren/">Zensur des Internets</a><o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p><a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/eu-will-internet-zensieren/"> </a></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Kommuniziert wird die Zensur des Internets wie so oft mit der Sperrung von Websites mit Bombenbau-Anleitungen, oder der Bekämpfung der Kinderpornografie. Persönlich halte ich diese Begründungen für reine Alibi-Argumente. Das sind die Themen die sich im Moment am leichtesten &#8220;verkaufen&#8221; lassen.<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Natürlich müssen derartige Verbrechen mit allen Mitteln bekämpft werden</strong>. Eine Zensur des Internets, zumal auf Europa begrenzt, wird dabei keinen Nutzen bringen. Ich halte eine Überwachung dieser Angebote und eine Identifizierung der Nutzer für weitaus Erfolg versprechender. Sind erstmal die technischen Möglichkeiten für eine wirksame Zensur geschaffen ist die Sache nicht mehr aufzuhalten. Es werden immer mehr zensierte Inhalte folgen, bis man in Europa nur noch via Proxy Zugang zum &#8220;World-Wide-Web&#8221; erhält. Vorausgesetzt Proxy-Server werden bis dahin nicht verboten.<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Dass dieses Szenario nicht ausschließlich meinen paranoiden Hirngespinsten entsprungen ist sieht man am 2. großen Vorhaben der EU-Innenminister. Es ist geplant sämtliche europäischen Datenbanken miteinander zu vernetzen. Das klingt erstmal ganz harmlos, ist es aber nicht! Es geht um <strong>Ihre Fingerabdrücke, Ihre DNA, Ihre Krankenakte, Ihre Internet- und Telefonverbindungen, Ihre Finanz- und Steuerdaten, Ihre KFZ-Daten, Ihre Reiseaktivitäten u.v.m</strong>. Alle diese Informationen über Sie werden künftig per Tastendruck von einem einzigen Sachbearbeiter abrufbar sein. Und es wird kein Richter prüfen ob es wirklich notwendig ist, dass Sie derart Ihre Hosen runter lassen.<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Um noch mal den Bogen zur geplanten Internetzensur zu spannen: Bei der Einführung dieser Datenbanken ist mit &#8220;Engelszungen&#8221; versichert worden dass die Daten nur zweckgebunden und im engen datenschutzrechtlichen Rahmen gesammelt würden. Ähnliches passiert im Moment gerade mit den Mautdaten. Heute interessiert die vorher gepredigte eingeschränkte Nutzbarkeit dieser Daten offensichtlich keinen mehr. Genau das Gleiche wird mit der im Moment noch begrenzten Zensur des Internets geschehen. Wollen wir wetten?</p>
<p>No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/big-brother-eu/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Googles Datenhunger wächst weiter</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/googles-datenhunger-waechst-weiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 13:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[glaeserner Buerger]]></category>

		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[wie der Googlewatchblog berichtete hat Google vor kurzem das Sammeln von Userdaten weiter ausgebaut. Besuchen Sie künftig eine Website, auf der Adsense-Werbung eingeblendet wird, setzt Google ein Cookie auf Ihrem Rechner ab. Dieser Vorgang erfolgt automatisch. In diesem Cookie wird u. a. eine eindeutige User-ID, ein Zeitstempel, sowie die Adresse der besuchten Website gespeichert. Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie der <a href="http://www.googlewatchblog.de/2007/08/11/google-ad-serving-test-adsense-sammelt-jetzt-noch-mehr-daten/">Googlewatchblog berichtete</a> hat Google vor kurzem das Sammeln von Userdaten weiter ausgebaut. Besuchen Sie künftig eine Website, auf der Adsense-Werbung eingeblendet wird, setzt Google ein Cookie auf Ihrem Rechner ab. Dieser Vorgang erfolgt automatisch. In diesem Cookie wird u. a. eine eindeutige User-ID, ein Zeitstempel, sowie die Adresse der besuchten Website gespeichert. Google sammelt diese Daten ungefragt und speichert diese auf unbestimmte Zeit. Besuchen Sie mehrere dieser Websites kann Google wunderbar zuordnen für welche Themen Sie sich interessieren und auf welche Anzeigen Sie klicken.</p>
<p>Begründet wird dieser weiter gesteigerter Informationshunger mit dem Versuch,<span id="more-12"></span> jedem User die für ihn individuell interessantesten Adsense-Anzeigen zu präsentieren. Aus Sicht der Werbetreibenden macht das durchaus Sinn. Genau auf den User zugeschnittene Werbung ist nunmal gut für`s Geschäft.</p>
<p>Aus User-Sicht möchte ich nicht dass Unternehmen speichern für welche Themen ich mich interessiere und jeden meiner Klicks dokumentieren. Ausserdem lege ich Wert auf ein weitestgehend ungefiltertes Internet, wenn es soetwas in Deutschland überhaupt noch gibt ( siehe: <a href="http://www.spitzel.net/Spitzel/zensur/internet-zensur-in-deutschland-jetzt-offiziell/">Arcor zensiert Internet</a>) . Auf mich zugeschnittene Werbung hat in meinen Augen nichts mit ungefiltert zutun.</p>
<p>Google bietet jedem User die Möglichkeit sich auf dieser <a href="http://optout.googleadservices.com/gcc/settings">Google-Website</a> gegen diesen &#8220;Service&#8221; zu entscheiden. In diesem Fall würde Google die erhobenen Daten nicht speichern. Ich bezweifel dass Ihr eingelegtes Veto wirklich Beachtung finden wird. Schliesslich muss Google Ihnen die erhobenen Daten zuordnen können um zu wissen, dass diese nicht gespeichert werden dürfen. Wie soll das gehen ohne dass Google Sie eindeutig indentifizieren kann?</p>
<p>Auch das regelmäßige Löschen der gewöhnlichen Cookies dürfte Ihrer Privatsphäre kaum zu ihrem Recht verhelfen. Google verwendet u.a. sog. Flashcookies. Diese sind schwer zu finden und browserübergreifend abrufbar. Ausserdem wird diese Art Cookie beim üblichen Löschen über den Browser nicht mit entfernt. Ich lösche gewöhnlich alle Cookies beim Schließen meines Browsers. Dennoch befinden sich derzeit Flashcookies (u.a. auch von Google) auf meinem Rechner, die schon mehr als 1 Jahr! alt sind.</p>
<p>Einen sehr guten Artikel mit Tipps zum Löschen der <del datetime="2007-09-19T15:16:03+00:00">Wanzen</del> Flashcookies habe ich bei <a href="http://dropfknuck.net/dropfblog/blogs/index.php/all/2007/09/06/keks_gefallig">dropfknuck.net</a> gefunden.No Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/glaeserner-buerger/googles-datenhunger-waechst-weiter/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schäuble warnt vor Atomschlag</title>
		<link>http://www.spitzel.net/Spitzel/ueberwachung/schaeuble-warnt-vor-atomschlag/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 12:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spitzel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Online Durchsuchung]]></category>

		<category><![CDATA[Rechtsstaat]]></category>

		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam scheinen Herrn Schäuble die Mittel zu Panikmache auszugehen. Dies würde zumindest erklären weshalb er jetzt in einem Interview mit der FAZ den bevorstehenden Super-GAU terroristischen Anschlag mit Nuklearwaffen ankündigte. Wörtlich sagte er &#8220;Viele Fachleute sind inzwischen überzeugt, dass es nur noch darum geht, wann solch ein Anschlag kommt, nicht mehr, ob&#8230;&#8221;. „Aber ich rufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam scheinen Herrn Schäuble die Mittel zu Panikmache auszugehen. Dies würde zumindest erklären weshalb er jetzt in einem <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~eFDF112A654BD40C29D8E8956A788810F~aTpl~ecommon~scontent.html">Interview mit der FAZ</a> den bevorstehenden <del datetime="2007-09-17T12:45:51+00:00">Super-GAU</del> terroristischen Anschlag mit Nuklearwaffen ankündigte. Wörtlich sagte er &#8220;Viele Fachleute sind inzwischen überzeugt, dass es nur noch darum geht, wann solch ein Anschlag kommt, <span id="more-11"></span>nicht mehr, ob&#8230;&#8221;. „Aber ich rufe dennoch zur Gelassenheit auf“, sagte Schäuble weiter. „Es hat keinen Zweck, dass wir uns die verbleibende Zeit auch noch verderben, weil wir uns vorher schon in eine Weltuntergangsstimmung versetzen.“</p>
<p>Na wenn das mal keine Endzeitstimmung ist. Genau solch einen Mann braucht das Land als Chef der inneren Sicherheit.</p>
<p>In dem Interview meinte er weiter: „Wenn ich heute sehe, wie die Terroristen aus unseren öffentlichen Debatten lernen, fürchte ich manchmal, dass die Bedrohung nicht ab-, sondern zunimmt.“</p>
<p>Sorry Herr Minister, was bitte lernen Terroristen aus diesen Debatten? Dass man mit Angst und Panik unter der Bevölkerung alle möglichen Grundrechte einschränken kann? Ist es nicht Ziel der Terroristen durch Angst und Schrecken die Freiheit einzuschränken und das funktionierende öffentliche Leben in der &#8220;Freihen Welt&#8221; zu stören? In Deutschland scheinen sie bei diesem Vorhaben auf einem guten Weg zu sein.</p>
<p>In einem Interview mit der &#8220;Bild am Sonntag&#8221; machte Schäuble ausserdem klar, dass Deutschland mit der Einführung des umstrittenen <a href="http://www.ccc.de/lobbying/papers/terrorlaws/20070711-BKATERROR.pdf">[PDF]BKA-Gesetzes </a>(beinhaltet ein nahezu uneingeschränktes Recht der Behörden zur Bespitzelung der Bürger) nicht bis zu Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes (vorraussichtlich im Frühjahr 2008) warten kann.</p>
<p>IM SpitzelNo Tags</p><span style="float:right;padding:3px 5px 5px 5px;"><script type='text/javascript' src="http://www.spitzel.net/Spitzel/wp-content/plugins/yigg/includes/yb.php?URL=http://www.spitzel.net/Spitzel/ueberwachung/schaeuble-warnt-vor-atomschlag/"></script><script type='text/javascript' src="http://webtools.yigg.de/emb_ycount.js"></script></span>]]></content:encoded>
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