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Bundestrojaner

Staatliche Schadsoftware, eine Art Trojanisches Pferd. Der genaue Entwicklungsstand und die konkrete Arbeitsweise sind noch weitestgehend unbekannt.

Es wird aber vermutet, dass der Trojaner über Software - Updates eingeschleust werden soll. In wie weit Antiviren-Software diesen Trojaner durchlassen soll ist auch noch unklar. Eine Zusammenarbeit der Antiviren-Software-Hersteller mit den Behörden ist zumindest in Deutschland wahrscheinlich.

Infizierte Rechner werden dann nach spezieller Software und/oder nach bestimmten Schlagworten durchsucht. Dies wird dauerhaft, oder zumindest über einen längeren Zeitraum vom User unbemerkt im Hintergrund ablaufen.

Das Verschlüsseln von Daten oder ganzer Festplatten dürfte nutzlos sein. Um auf die Daten oder Festplatten zuzugreifen muss der User die Verschlüsselung aufheben. Das dürfte dem Trojaner schon reichen.

Wird der Trojaner fündig sendet er eine Mitteilung oder konkrete Ergebnisse online an das BKA oder die ausführenden Organe. Diese werden daraufhin die Überwachung verstärken oder andere Maßnahmen einleiten.

Mit Hilfe dieses Trojaners will das BKA die Computer der Bevölkerung ausspionieren. Kommuniziert wird dabei oft die Bekämpfung der Kinderpornografie und des Terrorismus. Würde dabei nicht die gesamte Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt, wäre gegen einen derartigen Einsatz natürlich nichts einzuwenden. Leider dient die Bekämpfung dieser Straftaten nur zu oft als Rechtfertigung für die massive Beschneidung von Bürgerrechten.Tags:

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